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Samstag den 03. März 2007
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aejn-Delegation bei der 30.Vollversammlung des ljr

Jan-Hinnerk Scholljegerdes (3. v.li.) neu gewähltes Vorstandsmitglied

Nds. Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann (Mi) Talkgast bei der Zeitreise

Hans Schwab, Geschäftsführer des Landesjugendring Niedersachsen e.V. mit Susanne Martin (ljr Vorstand) auf der Zeitreise durch 3 Dekaden.
Der Jugend Niedersachsens eine Stimme geben – das ist seit nunmehr 30 Jahren das Anliegen des Landesjugendrings Niedersachsen e.V. Im Anschluss an die Vollversammlung wurde dieser Geburtstag im hannoverschen Kulturzentrum „Pavillon” gefeiert.
Was in den letzten dreißig Jahren alles auf der jugendpolitischen Agenda stand und welche Arbeitsschwerpunkte es gab, wurde in einer multimedialen „Zeitreise” präsentiert. Zu verschiedenen Themen wurden außerdem Weggefährten live auf der Bühne befragt und hatten ihre ganz persönliche Sicht auf 30 Jahre Landesjugendring Niedersachsen e.V. preisgegeben. Neben zahlreichen ehemaligen Vorstandsmitgliedern (u.a. Frieder Aechtner vom Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt und Manfred Neubauer von der aejn) wurde auch die Niedersächsische Jugendministerin Mechthild Ross-Luttmann als derzeitige Weggefährtin zur aktuellen Situation betalkt und gab einen Ausblick auf die kommenden Jahre. Dabei stellte sie die besondere Leistungsfähigkeit der Jugendverbände im Landesjugendring und die Arbeitsgemeinschaft selbst heraus, die in besonderer Weise im Rahmen des "Niedersächsischen Jahres der Jugend" deutlich wurde. Auf die erlebte Kreativität von Jugendverbandsarbeit hofft sie weiterhin und wird sie nach Kräften unterstützen. „Ohne ihre Arbeit wäre das Angebot für Jugendliche um einiges ärmer” – so die Ministerin.
In ihren Grußworten hoben auch die jugendpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Britta Siebert, und die familienpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Marie-Luise Hemme die Leistungen des Landesjugendrings in den vergangenen 30 Jahren hervor und sicherten auch für „die nächsten 30 Jahre” die Unterstützung der Jugendverbandsarbeit durch das Land Niedersachsen zu.
Im Anschluss an diese kurzweilige Zeitreise wurde die Möglichkeit genutzt, in lockerer Atmosphäre Erinnerungen auszutauschen und in einen Dialog zwischen den verschiedenen Generationen im Landesjugendring einzutreten. Die Zeitreise begann um 13.40 Uhr und bildete den Abschluss der 30. Vollversammlung des Landesjugendrings.
Bereits ab 10.00 Uhr tagten die Delegierten, wählten einen Vorstandsposten nach und berieten vier Anträge. Aus dem Kontext der aejn e.V. kandidierte Jan-Hinnerk Scholljegerdes für die Position eines gleichberechtigten Vorstandsmitgliedes und konnte im ersten Wahlgang von den 64 stimmtberechtigten Personen 59 Stimmen auf sich vereinen. In den Anträgen befassen sich die Delegierten der 19 Mitgliedsverbände mit den Forderungen für bessere Rahmenbedingungen für die Kooperation von Jugendverbänden mit Schulen (einem gemeinsamen Antrag von der aejn e.V. und dem BDKJ), mit der geplanten Novellierung des Jugendarbeitsschutzgesetzes, dem G8-Gipfel und jugendpolitischen Forderungen zur Landtagswahl 2008.
„Auch nach 30 Jahren gibt es immer noch viel zu tun, um möglichst gute Rahmenbedingungen für Jugendarbeit in Niedersachsen zu schaffen und Kindern und Jugendlichen in unserer Gesellschaft die bestmöglichen Startchancen zu bieten. Dass der Landesjugendring und die Mitgliedsverbände dafür eintreten, wird auch bei diesen Anträgen deutlich”, so LJR-Vorstandssprecher Martin Richter, der den Tag resümierte: „Jugendpolitisches Engagement, gemeinsam um die beste Position zu streiten und dann auch bei besonderen Anlässen gemeinsam zu feiern: Das zeichnet den Landesjugendring aus, auch an diesem Tag.”