Im Rahmen der Langzeitfortbildung „Kollegiale Unterstützungssysteme - Kollegiale Beratung und Supervision (KoBeSu IV)“ konnten die Teilnehmenden in der 6. Themenvertiefenden Praxisgruppe (TVP) ihre beraterische Kompetenz in besonderer Weise reflektieren.Zwei Beratungsverläufe wurden mit Hilfe von drei Videokameras aus unterschiedlichen Perspektiven aufgezeichnet. Die Aufnahmen machte Sebastian Neubauer, freier Videokünstler aus Hannover. Das Anschauungsmaterial diente anschließend zur kritischen Analyse der beraterischen Tätigkeit und der Arbeit der Gruppenmitglieder. Die Teilnehmenden konnten für ihre beraterische Kompetenz weitere praktische Erfahrungen im Blick auf Ablaufmodelle von Kollegialer Beratung sammeln und zusätzlich Sicherheit bezüglich der Ablaufmodelle erhalten. Bei dem Ablaufmodell "KoBeSu Variante 2plus" wurden insbesondere die Rollen der Berater, Rat suchenden Person und der Gruppenmitglieder in den Fokus der Betrachtung gestellt. Kriterien für die Betrachtung waren u.a.:
Diese Theorie-Praxis-Fortbildung bietet die Möglichkeit, unterschiedliche Formen kollegialer Unterstützungssysteme kennen zu lernen, auszuprobieren und in das jeweilige Arbeitsfeld zu installieren. Alle kollegialen Unterstützungssysteme gehen davon aus, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter letztlich ExpertInnen für sich und ihre jeweilige berufliche Situation sind und bleiben.
Ziel dieser Theorie-Praxis-Fortbildung ist die Implementierung geeigneter Unterstützungssysteme in die berufliche Praxis der Teilnehmenden. Dieser Prozess wird kritisch reflektiert und konstruktiv begleitet. Daneben ist es Ziel, die Beratungskompetenz der Teilnehmenden zu erhöhen. Unterschiedliche Kollegiale Beratungsmodelle und die mit ihnen verbundenen Beratungsansätze sind Inhalt der Fortbildung. Sie werden erprobt und in die berufliche Praxis integriert. Es wurden noch keine Kommentare abgegeben.
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