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Freitag den 12. August 2011
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Cornelia Grothe (aejn) und Nico Dietrich (liquid democracy e.V.) haben im Rahmen eines Workshops zu alternativen Demokratiekonzepten die liquid democracy vorgestellt. Es handelt sich dabei um eine internetgestütztes Demokratiekonzept, dass sowohl parlamentarische, als auch direktdemokratische Entscheidungsfindung auf breiter Basis ermöglicht. Cornelia Grothe berichtete darüber hinaus von ersten Erfahrungen der aejn mit der liquid-democracy-Software adhocracy und stellte die Eckpunkte des aus generation2.0-Mitteln finanzierten Projektes "Partizipation 2.0" vor. In der anschließenden Diskussion bestand Einigkeit darüber, dass liquid democracy ein spannender Ansatz ist, im bestehenden System deutlich mehr Partizipation sowohl in demokratischen Institutionen wie Jugend- oder anderen Verbänden, als auch auf bundespolitischer Ebene zu etablieren. Dabei ist es jedoch unerlässlich, weiterhin offen und konstruktiv mit- und weiterzudenken, damit Ungleichheiten wie geringe Medienkompetenz, fehlenden Zugang zum Internet oder auch Geschlechterunterschiede in der Internetnutzung die Möglichkeit zur Partizipation nicht erschweren.
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