|
|
|
 |
Dienstag den 06. September 2011
Von: Jan-Hinnerk Scholljegerdes
|  |


 Bilder: Jan-Hinnerk Scholljegerdes
Die Teilnehmer waren dabei sehr beeindruckt von der offenen und humorvollen Art von Salomon Finkelstein. Die Begegnung mit Überlebenden des Lagers, um den Jugendlichen ihre damaligen Erlebnisse zu schildern, hat sehr hohen Stellenwert. Die Teilnehmer bringen dabei verschiedene geschichtliche Hintergründe, die sie in ihren Herkunftsländern gemacht haben in das Workcamp mit ein. Die Teilnehmer tauschen sich über diese Hintergründe aus, und entwickeln durch die Geschichte für die Bergen-Belsen beispielhaft steht, Strategien für das eigene Leben. Diese Strategien wurden in verschiedenen Workshops gemeinsam entwickelt. So hat die Außengruppe unter anderem eine Station auf dem Erinnerungsweg neu gestaltet. Hier ging es um eine Station die der Thematik der „verlorenen Züge“ gewidmet ist. An dieser Station sollen die Wege von Transporten nachgezeichnet werden, die in den letzten Tagen des Krieges von Bergen-Belsen aus auf tage- oder wochenlange ziellose Reise gingen. Weiterhin wurden weitere Zeitzeugentexte auf dem Weg aufgebracht, die Erinnerungslinie erneuert und ein Schaukasten an der Verladerampe neu hergerichtet. Eine gute Erfahrung waren auch die gemeinsamen Pflegearbeiten auf dem Gelände der Gedenkstätte. Dadurch, dass wir Teilnehmende aus verschiedenen Ländern zu Gast haben, haben wir die Chance als internationale Gruppe Menschen verschiedenster Herkunft kennen zulernen und so gemeinsam Vorurteile abzubauen. Denn wenn es uns gelingt Vorurteile abzubauen ist der erste große Schritt wirklich aus dem Vergangenen zu lernen, so wie es Barbara Müllen den Jugendlichen in ihr Stammbuch geschrieben hat. Dank der „Dokumentationsgruppe“ sind viele Ergebnisse und Erlebnisse festgehalten. Einen Teil der Ergebnisse gibt es auf www.bergen-belsen.blogspot.com oder unter www.jugendserver-niedersachsen.de
|
|