Freitag den 06. November 2009
Helge Limburg löste Versprechen ein
Rubrik: Jugendpolitik

Jugendliche aus dem Landkreis Nienburg zu Besuch im Niedersächsischen Landtag

Die Evangelische Jugend im Plenarsaal des  Landtages  mit Grant Hendrik Tonne, SPD (vorne rechts im Bild) und Helge Limburg Bündnis 90/Die Grünen (vorne links im Bild)

Die Evangelische Jugend im Plenarsaal des Landtages mit Grant Hendrik Tonne, SPD (vorne rechts im Bild) und Helge Limburg Bündnis 90/Die Grünen (vorne links im Bild)

Dreißig Jugendliche der Evangelischen Jugend des Kirchenkreises Nienburg und der Jugendwerkstatt  des Landkreises Nienburg waren Gast im Landtag in Hannover.

 

Damit löste der Abgeordnete Helge Limburg (Bündnis 90/Die Grünen) ein Versprechen vom Landesjugendcamp der Evangelischen Jugend  2008 in Verden ein. Dort hatte er in einem Gespräch mit Jugendlichen zum Klimawandel eine Einladung zum Besuch des Landtages ausgesprochen.

 

Unter Leitung von Kirchenkreisjugendwart Martin Bauer machten sich die Jugendlichen in die Landeshauptstadt Hannover auf, um sich einen Einblick über die Arbeitweise des Landesparlamentes zu verschaffen.

 

In einem Film und der anschließenden Führung erläuterte eine Mitarbeiterin des Landtages den Jugendlichen den Aufbau und die Aufgaben des Landtages, sowie des Niedersächsischen Parlamentes.

 

Im Plenarsaal der Landesregierung stellten sich dann Helge Limburg und Grant Hendrik Tonne (SPD) nach der Beschreibung eines „normalen Arbeitstages eines Abgeordneten“ den neugierigen Fragen der jungen Menschen.

 

  • Ausführlich wurden die Fragen nach dem Ausstieg aus der Atomkraft, der Endlagerung von Atommüll und dem Sachstand zum Untersuchungsausschuss „Asse“ diskutiert.
  • Von weiterem Interesse waren Fragen zum „Turbo Abitur“, Schulbildung, Lernmittelfreiheit und Studiengebühren.
  • In Erinnerung an die Diskussion in Verden, wo es auch um ein mögliches NPD Verbot ging, spielte auch dieser Themenkomplex eine wichtige Rolle.

 

Alle Fragen wurden dem Empfinden der Jugendlichen nach offen und ehrlich beantwortet und mit klaren Statements beider Politiker  untermauert. Die Jugendlichen hatten das Gefühl mit ihren Fragen ernst genommen zu werden und Politiker hautnah „zum Anfassen“ zu erleben.

 

Vielleicht kann dieses als kleiner Schritt engagierter Politiker gewertet  werden, gegen die Politikverdrossenheit junger Menschen einzutreten

 

Beide Abgeordnete luden die Jugendlichen ein, sie einmal bei ihrer Arbeit im Rahmen eines Praktikums zu begleiten. Bleibt zu hoffen, dass die jungen Menschen von diesem Angebot auch Gebrauch machen.


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