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Donnerstag den 08. September 2011
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Bildungspolitik ist nicht allein Landessache sondern hat auch eine kommunalpolitische Dimension – auch das will das Volksbegehren am Wahlsonntag verdeutlichen. So sind die Kommunen in der Verantwortung wenn es darum geht, den Elternwillen gegenüber dem Land Niedersachsen zu artikulieren und neue IGSen zu beantragen – rund 3.000 Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen mussten in diesem Schuljahr von den vorhandenen Gesamtschulen abgewiesen werden und können nicht die Schulform besuchen, die sich ihre Eltern für sie wünschen.
In einem Schnellbrief an alle Kreis- und Gemeindewahlleiter hat Landeswahlleiter Benjamin Goltsche am 5. September auf die Unterschriftensammlung des Volksbegehrens hingewiesen und klargestellt: „Ein generelles Verbot von Aktionen im zeitlichen und räumlichen Zusammenhang mit der Stimmabgabe bei der Wahl gibt es nicht.“ Allerdings unterliegt jede Unterschriftensammlung im Umfeld von Wahlen bestimmten Einschränkungen, die sicherstellen sollen, dass Wählerinnen und Wähler ihr Wahllokal ohne Beeinflussung von außen erreichen können. Das Büro des Volksbegehrens hat alle aktiven Sammler über diese Einschränkungen informiert und sie aufgefordert, sich an die Vorschriften des Wahlgesetzes zu halten.
Mit einem kleinen „Hingucker“ machen Initiatoren des Volksbegehrens am Freitag, 9. September, in Hannover auf die Unterschriftensammlung am Wahlsonntag aufmerksam: Am Beginn der Bahnhofstraße (Höhe Kaufhof) werden sie in der Zeit zwischen 12 und 13 Uhr eine Mauer aufschichten, deren Steine jeweils 10.000 der bereits gesammelten Unterschriften symbolisieren. Wenn Sie es einrichten können, würden wir uns über Ihren Besuch bei dieser Aktion sehr freuen!
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