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Freitag den 17. Dezember 2004
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Was wie eine verkappte Erziehungsmaßnahme klingt, hat einen ernsten Hintergrund. Wann reden die Generationen eigentlich noch miteinander? Im Alltag sind alle in Zeitdruck, die Jugendlichen hetzen zur Schule, zur Ausbildungsstätte oder zur Universität, die Eltern müssen zur Arbeit, zum Einkaufen oder etwas in Haus und Garten erledigen. Da bleibt oft nur noch die Zeit, sich über das Notwendigste auszutauschen.
Was wissen wir wirklich von unseren Eltern? Von den Träumen, Hoffnungen und Zielen, die sie hatten und haben. Als junges Mädchen habe ich mit meinem Vater oft stürmisch diskutiert. Wir waren nicht immer einer Meinung, aber diese Gespräche haben uns einander nah gebracht. Weil wir uns im wahrsten Sinne des Wortes verstanden haben.
Die vorliegende Arbeitshilfe ist ein wichtiges Instrument, um den Austausch zwischen den Generationen zu fördern. Um sich als junger Mensch ein Bild über die Familie zu machen, aus der man kommt.
Ich wünsche der Arbeitshilfe 2005 eine möglichst weitreichende Verbreitung. Die jungen Leserinnen und Leser fordere ich auf: "Frag mal Deine Eltern!"
Mit herzlichen Grüßen
Dr. Ursula von der Leyen, MdL
Niedersächsische Ministerin für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit